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24. Juli 2013

From The Hands That Pull You Down

Das Bild entstand als Farbtest, denn die Klotür ist eigentlich türkis und aus reiner Prüfungsstressverzweiflung fing ich dann irgendwann an auf dem Polaroidbild rumzukritzeln. Hm, wie man sieht...kein türkis.
Bis Freitag muss ich nun noch durchhalten und dann bleibt sicher wieder mehr Zeit für anspruchsvoller Themen und Bilder.

Love will save you from the black night and the lightning and the ghost
Love will save you from your misery, then tie you to the bloody post
Love will save you from the hands that pull you down beneath the sea
Love may save all you people, but it will never, never save me
No it won't save me


Auf die Ohren:
Swans - Love Will Save You

22. Juli 2013

Esslingen + Ulm + Weißenstadt

Die letzten Wochen hab ich meinen kleinen Blog ziemlich vernachlässigt und auch ein schrecklich schlechtes Gewissen mit mir herumgetragen.
Allerdings hatte ich seit Mitte Mai Praktikum und war dadurch auch gut beschäftigt und im anschließenden Urlaub, hab ich einfach mal einen größeren Bogen um das Worldwideweb gemacht und die Seele baumeln lassen. Aber nun bin ich wieder da, entschuldige mich und versuch mal, nach und nach Bericht zu erstatten.

Den Anfang machen ein paar Urlaubsbilder. Keine tollen Bilder von Brasilien, Südafrika oder Indien, eher Schnappschüsse von Esslingen, Ulm, und Weißenstadt, allerdings waren es ein paar sehr schöne Tage und ich konnt auch endlich mal wieder Freunde und Verwandte besuchen. Vielleicht lässt sich die Rundreise in den nächsten Wochen noch fortführen.

Esslingen





Ulm

 (768 Stufen!)
 
Ein kleine Anekdote: Pfannkuchenessen in Ulm
Bedienung: "Was soll es denn sein?"
Ich: "Ich möchte einen Zwiebelpfannkuchen mit Speck. Und ich hätte gern Extra-Käse dazu, geht das?"
Bedienung: "Extra-Käse kostet 2,20 Euro!"
Ich - etwas verdattert - : "Wie viel Käse ist denn das?"
Bedienung schaut mich grimmig an.

Echt jetzt? 2,20 Euro!? Das sind über 4 DM!!! Dafür bekommt man in manchen Ländern die ganze Kuh.

Weißenstadt



 In Esslingen stieß ich beim bummeln auf ein Buch mit folgendem Zitat:

"Der wahre Reisende 
hat keinen festgelegten Weg,
noch will er an ein Ziel."
(Lao-Tse)


27. Mai 2013

I Put My Soul Into What I Do

Das letzte Wochenende verbrachte ich zusammen mit meiner Fotochemie und stellte Abzüge von alten Bildern her. Selbstportäts die gute 5 Jahre alt sind und vor 3 Jahren bearbeitet wurden. "Gut Ding will Weile haben" sozuagen.

Sie entstanden in einer schwierigen Zeit. Braucht man vermutlich nicht zu erwähnen. Aber ich mag auch generell düstere Bilder und das muss nicht immer zwangsläufig etwas mit der Stimmung zu tun haben. Ich find sie, auf ihre ganz spezielle Weise, schön.



Auf die Ohren:
Fever Ray - When I Grow Up

23. Mai 2013

Should I Pursue A Path So Twisted?

Besser spät als nie. Eines der Bilder von Helgoland, die ich unter widrigsten Bedingungen geschossen (viel Wind, viele Haare, kalt an den Fingern) und nun endlich auch hab entwickeln lassen.

Grüße nach Bremerhaven.


Auf die Ohren;
Patti Smith - Pissing In The River

21. Mai 2013

Breath Deep

Man soll ja schließlich nicht behaupten, ich sei nicht bereit einen Film ausgiebig zu testen und ihm eine zweite Chance zu geben. Das hab ich nämlich, noch einmal mit dem IMPOSSIBLE PX 70 COOL. Angeblich schwören ja einige auf diesen Film. Allerdings weiß ich nicht warum. Ich hab wirklich keine Ahnung was ich falsch mache, aber COOL und ich werden keine Freunde.

Bevor ich diesen testete, hatte ich den PX 70 (Color Protection) und war sehr zufrieden damit. Die Farben waren klar und deutlich, das Bild auch, alles super. Bei COOL, seh ich farblich kaum einen Unterschied, der Film ist immer leicht überbelichtet, versucht man es an der Kamera dementsprechend einzustellen, wird die Belichtungszeit länger und das Bild verwackelt. Zu sehen an meinen beiden Pub-Bildern. (Heut kam der Geistesblitz diese Bar noch einmal mit der Rolleicord abzulichten.)

Außerdem hab ich Leuchte gerade rausgefunden das COOL nur der Vorgänger von PX 70 COLOR PROTECTION ist. Ich dachte schon das wäre umgekehrt, quasi eine Verschlimmbesserung. Da wurde ich wohl fehlinformiert. PUH. Na dann ist alles gut. COOL doof, PROTECTION top.



Das Blumenbild mag ich ausnahmsweise, da es so verdammt Retro aussieht. 


Auf die Ohren:
Moody Blues - Nghts In White Satin

15. Mai 2013

Aftertaste Of Oxygen

Nachdem ich nun langsam die Ablehnung der Hochschule meiner Wahl verkraftet und meine Mappe aus dem Karton gefischt habe, bin ich nun soweit noch ein paar Bilder zu präsentieren.

Langsam kann ich auch wieder meine Rolleicord ansehen, obwohl die ja garnichts dafür kann. Allerdings bin ich noch nicht soweit sie wieder effektiv zu nutzen, dafür bedarf es noch ein paar Wochen "Wunden lecken".


Zusätzlich zu den von mir geliebtem Quadrat, war auch das klassische Format vertreten. Dieses Bild entstand in Berlin (2010!?) vor dem Martin-Gropius-Bau. Zu sehen war die Frida-Kahlo-Ausstellung für die eine riesige, wirklich riiiiiiesige Menschenmenge Schlange stand. Glücklicherweise kam ich damals auch ohne 6-stündiges anstehen hinein und es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Eine der schönsten Ausstellungen die ich je sah.

Fotografiert übrigens mit einer alten AGFA Preisbox.


Auf die Ohren:
Sunshine - Moonshower And Razorblades

11. Mai 2013

Finde den Flamingo

und den Pelikan.

Zwei meiner völlig überbelichteten Polaroids vom Zoo. Laienhaft nachbearbeitet, aber die Stimmung find ich trotzdem schön.



Auf die Ohren:
PJ Harvey - The Glorious Land

9. Mai 2013

Home Is Where The Heart Is

Nach den schriftlichen Prüfungen, gab es nun gestern noch ein Abschiedsessen unter Kollegen. Und ich hab dabei auch einen tollen Pub kennengelernt (generell meine erste Erfahrung in Sachen Pub) und auch das erste Mal Kartoffelschnaps getrunken. Dabei hab ich natürlich gleich die Zeit genutzt und ein paar Polaroids von der Altstadt geschossen.

Jetzt heißt es die nächsten Wochen wieder Praktikum im Museum und für die letzte Prüfung lernen, die Ende Juli noch ansteht.

Schönen Feiertag!




Auf die Ohren:
Lene Lovich - Home

5. Mai 2013

Satz mit X, ...

 ...das war wohl nix.

Letzte Woche kaufte ich mir einen Polaroid PX 70 COOL-Film, um ihn mal zu testen. Dieser Film soll ja kühlere Farbtöne verschaffen (wenn ich das jetzt richtig verstanden habe).
Ich hab ihn also im Kühlschrank gelagert und ihn dann zu meinem Zoobesuch mitgenommen. Eigentlich bin ich gar kein Fan von Zoo's und hab meinen Freund auch nur bequatscht hin zu gehen, weil ich schöne Polaroidbilder machen wollte. Die Bilder sollten in Richtung A Dream Of White Horses gehen. Allerdings waren die Pferde zum Teil in Decken eingepackt, was ziemlich nach "Pferd in Zwangsjacke" aussah oder sie verhielten sich allgemein unkooperativ.

Also konzentrierte ich mich dann auf die restlichen Tiere und speziell auf die Flamingos und Pelikane (sehr fotofreundlich und relativ bewegungsarm). Und nachdem ich die Bilder machte, verdeckt in die Tasche steckte und sie mir nach einiger Zeit ansah, bemerkte ich das gelbe Grauen.

Viel zu hell, extrem gelb, nichts zu erkennen.

Ich versuchte noch dunkler zu regeln, aber auch das viel zu zögerlich und sie waren trotzdem überbelichtet. Auf dem untersten Bild versuchte ich noch eine stärkere Regelung und man erkennt da immerhin ein Bild. Nun weiß ich nicht, ob sich der normale PX 70 (mit neuer Formulierung) genauso zickig verhält (ich vermute es mal) oder es tatsächlich an dem COOL liegen soll.

Einen kühleren Farbton erkennt man auf dem zweiten Bild im Vergleich zu dem überbelichtetem PX 70. Auf den restlichen Bildern vom Zoo ist allerdings kein Unterschied zu erkennen, aber da sie sowieso überbelichtet waren, spielt das auch keine Rolle.

  PX 70

PX 70 COOL

28. April 2013

Ever Fallen In Love With Someone


To-Do im Frühling: Unbedingt den Frühling genießen und viel Zeit in der Natur verbringen (und wenn es auch nur der Botanische Garten oder Stadtpark ist). Schönes Wochenende.




Auf die Ohren:
Nouvelle Vague - Ever Fallen In Love

16. April 2013

14. April 2013

Der Mythos des grünen Daumens

Heute werde ich die wenigen Sonnenstrahlen nutzen und meinen Balkon aufräumen und neu bepflanzen. Dabei hoffe ich inständig, dass sich mein Daumen grün verfärbt und ich dieses Jahr Rucola und Tomaten ernten kann.
Meistens enden meine Balkonanstrengungen in einem moosähnlichen-sumpfartigen Zustand der Balkonkästen oder sie erinnern an eine Endzeit-Kulisse à la Fallout (oft auch in Kombination von Beidem).



Auf die Ohren:
Deine Jugend - Home Alone

12. April 2013

Filmrätsel

Nun hab ich die Polaroid gleich ausprobiert und konnte endlich meine Idee umsetzen, die schon seit einiger Zeit in meinem Kopf rumgeistert. Nämlich eine Szene zu kopieren oder ein symbolträchtiges Bild zu schaffen bezugnehmend auf einen Film.

Und das ist es für diesen Monat.


11. April 2013

Familienzuwachs

Es ist soweit. Sie ist da. Meine neue Kamera.

Nun kann sich auch die Polaroid SX 70 in den Kamerakindergarten einreihen. Und ich freue mich wahnsinnig darauf sie auszutesten und mit mir rumzutragen.

Ich muss auch wirklich schwärmen, ihr Design ist klasse. Man kann sie zusammenklappen, so dass sie kaum Platz wegnimmt (im Vergleich zur Close up 636). Zusätzlich zur Helligkeit geht auch die Schärfe einzustellen und dadurch lassen sich die Motive unterschiedlich fokussieren. Das ist natürlich spitze und ich kann auch näher an mein Objekt rantreten.
Ansonsten ist sie einfach zu bedienen, wie man es eben von den Polaroidkameras gewohnt ist und sich dadurch viel stärker auf das Bild konzentrieren.


Auf die Ohren:
Death In Vegas - Hands Around My Throat

6. April 2013

When I was young, I thought I'd be...

Neuer Tag, neuer Versuch.

Polaroidtransfer ist das Thema und auch ganz einfach. Es gibt zahlreiche Tutorials auf Youtube und anderen Websites, daher spar ich mir die zusätzliche Bebilderung und gebe nur eine kurze Übersicht wie man es macht.

Man schneidet den Rahmen weg/das Bild aus und nimmt die schwarze, hintere Folie ab. Die lässt sich einfach abziehen.
Danach hat man noch die Klarsichtfolie, das Bild und eine weiße Schicht darüber. Diese weiße "Paste" lässt sich mit vorsichtigem Abreiben unter lauwarmen Wasser abwaschen.
Anschließend legt man die Folie mit dem Bild in ein warmes/heißes Wasserbad und streicht mit dem Pinsel die Bildschicht von der Folie.
Nun hat man eine sehr dünne flexible Schicht. Die wird dann vorsichtig mit einem Pinsel auf Karton gezogen und zurechtgelegt. Man kann sie auch auf Holz oder Stein ziehen (hab ich gesehen, aber noch nicht ausprobiert.). Das Ganze trocknen lassen und fertig.

Damit lassen sich schöne Effekte erzielen und auch Collagen basteln.


Auf die Ohren:
CocoRosie - We Are On Fire

4. April 2013

I feel dark

Mein erster Versuch der Filmmanipualtion mit dem Impossible Film PX 680.

Irgendwie hab ich noch keine ausreichenden Informationen über die Möglichkeiten der Manipualtion der Impossible-Filme im Internet gefunden. Zu den alten Polaroidfilmen findet sich noch einiges. Bei den damaligen Filmen spielten ja die Temperaturen eine maßgebliche Rolle bei der Farbe, außerdem ließen sie sich durch Druck und kratzen verändern.

Bisher versuchte ich auf die Farbgebung Einfluss zu nehmen, aber mit leider wenig Erfolg. Ein schöner Blau- oder Türkisstich wäre ja mein Ziel.

Nun hab ich mich seit Tagen gefragt, was denn passiert wenn ich den Film über eine Kerzenflamme halte und welche Auswirkungen das wohl hätte. Es hat folgende, der Film blubbert nach wenigen Sekunden, fängt an Blasen zu werfen und zu stinken. Gesundheitlich sicherlich sehr bedenklich, also Hände weg. Einen Wahnsinns-Effekt gibt es nicht, da die Blasen kaum auffallen. Aus lauter "ich-will-jetzt-unbedingt-das-irgendwas-passiert"-Manier legte ich den Film für eine Weile in den Tiefkühlschrank. Kein Effekt. (Oder ich bin einfach zu ungeduldig.)

Das Bild ist durch meine laienhafte Behandlung auch verzogen. Gut möglich, dass es für weitere Experimente missbraucht wird.


Auf die Ohren:
Gazelle Twin - Heartbeat

3. April 2013

Warten...

auf den Frühling.

Heute ist meine Sehnsucht nach wärmendem Sonnenschein besonders stark ausgeprägt. Nicht zuletzt durch die atemberaubend schönen Bilder von Dan Ryan auf seinem Blog  

Also hinsetzen, hinsehen und träumen.


Auf die Ohren:
Dead Can Dance - Amnesia

31. März 2013

DISCO.

Achja, Discobesuche sind auch irgendwie anstrengender geworden. Dank der Zeitumstellung war ich aber mal wieder so lang wach, wie schon lange nicht mehr. 
Um dem Abend noch ein passendes Motto zu verleihen...mit Ronnys Worten: 
"Eigentlich wollte ich garnicht so viel Rotwein trinken.".


Der Panther 
Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe
so müd geworden, daß er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
und hinter tausend Stäben keine Welt.

Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,
der sich im allerkleinsten Kreise dreht,
ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,
in der betäubt ein großer Wille steht.

Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille
sich lautlos auf –. Dann geht ein Bild hinein,
geht durch der Glieder angespannte Stille –
und hört im Herzen auf zu sein.

(Rainer Maria Rilke)


Auf die Ohren:
Zola Jesus - Vessel

25. März 2013

And when the sun goes down

Nun hat sich am Wochenende endlich mal die Sonne raus getraut und so ging es gleich in die städtische Natur. Schön wenn man unweit von seiner Wohnung paradiesische Zufluchtsorte entdeckt.

Da bald Ostern vor der Tür steht, bekomm ich ja regelmäßig Fernweh und Reiselust. Mal sehen wo es mich hinverschlägt. Eines meiner Lieblingsreiseziele ist Prag. Aber selbst, wenn aus Prag dieses Ostern nichts werden sollte, muss ich unbedingt mal wieder raus und mir die Füße vertreten. Und wenn es auch "nur" auf das Wandern hinausläuft. Außerdem hab ich mir vorgenommen mich mit Filmen einzudecken und mir wieder die Polaroid umzuhängen.

Nach dem Sonntagsspaziergang (ich werd alt), packte mich noch die Backwut. Nun hab ich wieder eine leckere Cookies-Reserve im Haus.


Schoko-Cookies

200g Butter
200g Mehl
125g Rohrzucker
125g Bitterschokolade
1 Ei
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
1 TL Backpulver

Die Schokolade hacken. Für den Teig Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz cremig rühren und anschließend das Ei untermixen. Mehl und Backpulver mischen und kurz unterrühren. Nun die gehackte Schokolade unterheben. Mit einem Teelöffel den Teig auf das mit Backpapier belegte Blech setzen (ausreichend Abstand lassen, da der Teig auseinander fließt).
Im vorgeheizten Ofen bei 175°C (Umluft 150°C) jeweils etwas 15 min backen. Danach die Cookies auf dem Blech auskühlen lassen.

Wenn man die Cookies aus dem Ofen nimmt, sind sie anfangs noch weich. Das ändert sich aber nach dem abkühlen.


Auf die Ohren:
I'm Not A Band - Baltic Sea

18. März 2013

Yogi

Ruhig war es die letzten Wochen auf meinem Blog. Das trübe Wetter und die schlechte Neuigkeit verdarben mir die Schreiblust. Ich hoffe, das bessert sich nun und der Frühling trifft bald ein.

Impressionen der letzten Wochen.




An den Scheidewegen des Lebens stehen keine Wegweiser.

(Charlie Chaplin)

9. Februar 2013

Ich lebe noch

Ja, seit Weihnachten und Neujahr ist doch schon wieder etwas Zeit ins Land gegangen. Die letzten Wochen war mir so gar nicht nach schreiben und jetzt weiß ich gar nicht so recht wo ich anfangen soll.
Nach meiner "Hänge", hab ich es dann doch noch geschafft meine Fotomappe fertig zu stellen und abzuschicken....natürlich genau zum Fristende.
Jetzt muss ich warten und bangen und hoffen und beten. Und mag auch gar nichts weiter dazu sagen, bis ich einen Antwortbrief erhalte.

Büchertechnisch habe ich natürlich auch wieder einiges gelesen und gekauft, möchte aber heute nur zwei Sachen vorstellen, da ich den Post nicht sprengen möchte.

Gekauft habe ich mir nun endlich "Alice im Wunderland" und bin von dieser (ungekürzten) Ausgabe ganz besonders angetan. Die Illustrationen von Robert Ingpen sind wirklich wunderschön und ich kann nicht genug davon bekommen durch dieses Buch zu blättern.
Und um noch ein Sahnehäubchen drauf zu setzen gibt es am Ende des Buches noch etwas zu der Entstehung und dem Wert von Alice im Wunderland, sowie Abbildungen des Originals zu sehen.
Davon könnten sich andere Verlage ruhig eine Scheibe abschneiden, denn gerade Märchenbücher sollten ein Augenschmaus sein.

'Alice fing sich an zu langweilen; sie saß schon lange bei ihrer Schwester am Ufer und hatte nichts zu tun. Das Buch, das ihre Schwester las, gefiel ihr nicht, denn es waren weder Bilder noch Gespräche darin. "Und was nützen Bücher", dachte Alice, "ohne Bilder und Gespräche?"'

("Alice im Wunderland" von Lewis Carroll, Verlag: Knesebeck)

Nun von den alten Märchen und Klassikern, zu den modernen "Märchen". Aus der Bibliothek ein neues Hörbuch von Nick Cave. Ich wusste ja gar nicht, das der schreibt.
Nun hab ich letztes Wochenende gemeinsam mit meinem Freund in "Der Tod des Bunny Munro" reingehört und muss sagen, ...interessant! Ich hab zwar gelesen, dass das Buch einige vernichtende Kritiken bekommen hat, aber nun muss sich ja jeder sein eigenes Urteil erlauben dürfen. Und nach CD 1 find ich es noch ganz amüsant. Ich denke man darf die "chauvinistischen" Schilderungen nicht zu ernst nehmen und dass sie auch nicht so gemeint sind. Wer aber mit Sarkasmus nicht umgehen kann, versteht eben so manchen Witz nicht. (Lustigerweise wurde in diesem Zusammenhang auch oft Charles Bukowski genannt und ratet mal, was ich noch aus der Bibliothek geliehen habe!?)

"Bunny Munro verkauft einsamen Frauen Kosmetikartikel und den Traum vom Glück. Nach dem plötzlichen Tod seiner Frau tut er das einzig Sinnvolle, das ihm einfällt: Er packt seinen Sohn ins Auto und fährt einfach los. Während Bunny Senior also seinem Job nachgeht und vor eifersüchtigen Ehemännern flieht, sitzt Bunny Junior im Auto und versucht, dem Geist seiner Mutter zu glauben, dass alles gut wird. Doch als Bunny seinen alten Vater aufsucht, die Boshaftigkeit in Person, hat seine Stunde scheinbar geschlagen..."

("Der Tod des Bunny Munro" von Nick Cave, gelesen von Blixa Bargeld, Verlag: der Hörverlag)

3. Januar 2013

Etalage

Ich wünsche Euch ein erfolgreiches und gesundes neues Jahr. Die Feiertage hab ich gut überstanden und werde sicher in einem anderen Post noch einmal genauer über die letzten Tage berichten.
Heute ist mir eher nach Bildern.
Diese drei Fotografien sind aus meiner Etalage-Serie. Ich hoffe sie gefallen Euch.
Fotografiert mit der Rolleicord (Stilecht eben).