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29. April 2014

When the Lamp is Shattered

 
I
  When the lamp is shattered
The light in the dust lies dead
When the cloud is scattered
The rainbow's glory is shed.
  When the lute is broken,
Sweet tones are remembered not;
  When the lips have spoken,
Loved accents are soon forgot.

II
  As music and splendor
Survive not the lamp and the lute,
  The heart's echoes render
No song when the spirit is mute:—
  No song but sad dirges,
Like the wind through a ruined cell,
  Or the mournful surges
That ring the dead seaman's knell.
 
III
  When hearts have once mingled
Love first leaves the well-built nest;
  The weak one is singled
To endure what it once possessed.
  O Love! who bewailest
The frailty of all things here,
  Why choose you the frailest
For your cradle, your home, and your bier?
 
IV
  Its passions will rock thee
As the storms rock the ravens on high;
  Bright reason will mock thee,
Like the sun from a wintry sky.
  From thy nest every rafter
Will rot, and thine eagle home
  Leave thee naked to laughter,
When leaves fall and cold winds come.

(Percy Bysshe Shelley)

28. April 2014

Mappenauszug - Das Spiel mit der Entwicklerwanne

Ein aufwendiger und ein sehr schöner Zeitvertreib ist das Rumpanschen im Entwickler- und Fixierbad. Ein Projekt das ich früher unbedingt beherrschen wollte, aber mich nie getraut hatte es anzugehen. Kennt ihr das? Je mehr man anfängt sich mit etwas zu beschäftigen, desto schwieriger erscheint einem das Thema? Und vor lauter Fachwissen verliert man das Interesse an dem Projekt? Perfektionismus und das musste ich bitter lernen, bedeutet oft Stillstand. Jedenfalls für mich.

Theoretisches Wissen über die Fotoentwicklung hab ich damals mit so, öhm, 10 oder 11 Jahren erlangt. Damals durch das Adventure-Spiel Titanic - Adventure Out of Time. (Und da soll mal einer behaupten, dass Computer-Spiele nicht weiterbilden.) Eine Aufgabe bestand darin einen Film zu entwickeln und man musste sich wirklich etwas Mühe geben und die Zeiten einhalten. Dieser Part konnte auch nerven. Jedenfalls wollte ich das auch können. Jedesmal wenn ich dann anfing mich in die Thematik reinzulesen, gab es dann diese tausend Sachen die man beachten musste und die man haben sollte und so weiter. Abschreckend.

Vor einigen Jahren lernte ich zufällig einen Fotografen kennen und machte eine Art Praktikum bei ihm. Wir bzw. er veranstaltete(n) einen Workshop im Rahmen...tjoa...kulturelle Weiterbildungstage in einer Kleinstadt. In diesem Workshop stellten wir aus Blechbüchsen Camera Obscura her und entwickelten danach die Bilder. Und es war so simpel und machte so viel Spaß, dass ich nur kurze Zeit später es mich selbst traute. In meiner Küche. Mit einem alten Krokus-Vergrößerer von meinem Freund und ein paar Entwicklerwannen von einem Bekannten.

Und das zeigt mal wieder "Learning by Doing". Vermutlich ist man immer sein schärfster Kritiker und derjenige der einen ausbremst. Aber das ist Blödsinn. Sicherlich kann man immer besser werden und professioneller und was weiß ich...aber wo bleibt dann noch der Spaß?



Und hier sind sie jetzt, ein Teil meiner Entwickler-Experimente, die sich in meiner (abgelehnten) Mappe gefunden haben. Ich hoffe sie gefallen euch trotz der Unprofessionalität und ihr geht auch euren Projekten nach. Nicht unbedingt in dem Drang perfekt sein zu müssen, sondern Freude an dem zu haben, was ihr macht. Egal was andere sagen oder denken.
 

25. April 2014

Stillleben mit der Polaroid

Bevor es ins Wochenende geht, noch ein paar Polas. Aufgenommen wie üblich mit der SX70. Irgendwie hat mich meine Closeup 636 letztes Mal im Stich gelassen. Als ich ein Bild machen wollte, spuckte sie mir den gesamten Film raus. Natürlich ohne irgendeine tolle Abbildung. Und da ich nicht noch mal zwanzig Euro verfeuern möchte, denn so dicke hab ich es auch nicht, vertrau ich auf meine SX. Und wie ich finde, zu Recht. Schönes Wochenende!




23. April 2014

Abgelehnt

Letzte Woche hatte ich nun, nachdem die Absage verdaut wurde, kurz vor knapp (wie ich dachte) meine Mappe von der Hochschule abgeholt. (Witzig, klingt wie "vom Hort abholen".) Irgendwie ist es ja ein recht unangenehmes, ja sogar leicht beschämendes Gefühl in die Hochschule zu gehen, die einen nicht wollte und sich sein Versagen und die unglaubliche Uncoolness einzugestehen. Schon wieder. Zwar diesmal eine andere Uni, aber trotzdem. Nunja. Also ging ich zu dem netten Pförtner und meinte ganz munter, man sollte sich nichts anmerken lassen, dass ich gern meine Mappe abholen würde. Dieser fragte wiederrum, auch sehr freundlich, ob ich denn angerufen hätte? Öh...anrufen? Ist das nötig? Ja, stünde auf dem Brief. Ups. Hätte ich wohl mal lesen sollen. Aber der gute Mann ließ sich nicht lumpen und ging mit mir in den Keller zu den Verschmähten. Zu meinem Erstaunen, waren kaum Mappen da. Also scheint die Uni auch nicht so viele schreddern zu müssen. Da lag sie...nackt auf dem Stuhl...quasi... Und ich nahm sie an mich. Plauderte noch ein wenig mit dem netten Pförtner. Meinte noch so, hui...war ja kurz vor knapp...hätte mich noch schnell aufgerafft und wäre losgerannt. Joa. Frist wäre bis zum 25.04.2014...stünde ebenfalls in dem Brief. Oi....

Nun, was soll's. Jetzt hab ich wieder etwas Material für meinen Blog und werde immer mal ein paar Häppchen reinwerfen. Wundert Euch nicht über diesen grottigen Scan. Mein Scanner ist nun auch schon über 10 Jahre alt....und ich reiz das aus.


Dämmerung

(Gedicht von Discipol Mihnea,
aus dem Rumänischen übersetzt)

Die Dämmerung schafft eine Welt von Legenden,
und Schweigen schauert herab.
Die Fernen verlöschen mit blutenden Händen,
Nordnebel werden ihr Grab.

Ein Duft von Geheimnis fällt auf die Lieder,
und Kühle atmet das Gras.
Aus Waldwiesen tönen die rhythmischen Lieder
der Rehe, schemenhaft blass.

Es löschen die Eichen mit rufendem Rauschen
das Leben in sterbendem Schein.
Vergessen träumt schweigend an Quellen, die lauschen
wie roter, verschütteter Wein.

Am Ufer der sehnsüchtig blauenden Teiche
schläft atmend der Jungfrauen Traum.
Im Mondlicht verzittern die Tropfen wie bleiche
Phantasmen aus tänzelndem Schaum.

(Selma Meerbaum-Eisinger)



22. April 2014

Bilderrausch

Ich hoffe ihr hattet ein schönes Osterfest und auch Glück mit dem Wetter. Wie es sich zu Ostern gehört, war ich etwas unterwegs und hatte diverse Kameras im Schlepptau. Hier nun meine Beute. Die Polas sind alle recht hell. Sobald die Temperaturen also angenehm sind und die Sonne scheint, sollte man also schon etwas dunkler regeln. (Notiz an mich selbst.)


 
 

Und hier nun eine digitale Variante. Ich bin schon auf die Bilder meiner Einwegkamera gespannt, die ich zusätzlich noch dabei hatte. Aber bis ich den Film durchgeschossen hab, wird noch etwas Zeit ins Land gehen.







Ach Kühe fetzen einfach.

18. April 2014

Repro mit Pola 2.0

Wie in einem vorherigen Post angekündigt, nun das Update zu meinen Repro-Experimenten. Ich war weiterhin am abfotografieren vom Bildschirm interessiert und überlegte nun krampfhaft, was ich denn abfotografieren könne. Bilder von anderen Künstlern? Hm. Polaroids von meinen Fotografien? Hm...ne. Beim rumklicken in alten Datenbeständen fand ich ein paar Collagen die ich mithilfe von MS Paint und GIMP, in einem weiteren Anfall von Langeweile und Experimentierfreude, entstehen ließ. Und das kam dabei raus.




Von den Farben bin ich begeistert. Die IMPOSSIBLE-Bilder bekommen sogar Blautöne hin, hätte ja niemand mehr damit gerechnet. Wuhuu.

16. April 2014

Pre-Oster-Einkauf

An alle die keinen Bock auf die Menschenmasse an der Supermarktkasse haben (morgen und Samstag), sollten sich vielleicht heute noch mal rausquälen und den Wochenendeinkauf über die Bühne ziehen. Ich bin zwar heute insgesamt dreimal gerannt, hab aber jetzt hoffentlich alles zusammen und kann ab morgen ganz gechillt Ostern genießen.


Gekocht wird hauptsächlich aus meinem neuem Lieblingskochbuch, welches ich demnächst mal vorstelle. Vielleicht auch gleich in Kombination mit meinem neuen Backbuch. Hm...

Shopping-Diät



Die letzten Monate bin ich finanziell sehr gut um die Runden bekommen, auch wenn mein Geldbeutel nach wie vor sehr schmal ist. Was hatte mir die letzten Monate geholfen gehabt, Geld einzusparen? Nun, also mal ganz platt geantwortet. Ich hab nichts Unnötiges gekauft. TADA! Aber da ich weiß, dass diese Wahnsinns-Erkenntnis nun niemandem wirklich weiter hilft, versuch ich es mal etwas genauer zu erklären.

Mir hat es vor allem geholfen für ein Ziel zu sparen. Das war Erstens ein neuer Laptop und Zweitens der Sommerurlaub. Irgendwie legte sich dabei ein Schalter im Kopf um und ich verzichtete auf alle anderen Annehmlichkeiten. Denn gerade das Kleinvieh macht Mist. Hier mal ein neues Oberteil, da mal ein Buch und auf der Party ein paar Cocktails mehr und schon sind ein paar Scheinchen weg. Es hilft, sich Gedanken darüber zu machen, in welchem Bereich man das meiste Geld ausgibt. Ist es die Technik, Kosmetik, das Ausgehen? Und sich dann überlegt wie zufrieden man mit diesen Sachen ist. Denn irgendwie hat man nach dem konsumieren oft ein schlechtes Gewissen. Wieder ein Buch gekauft? Eigentlich kein Geld? Der Bücherschrank quillt auch schon über? Es stehen noch zig ungelesene Bücher darin?

Der nächste Schritt ist Alternativen zu finden. Bei Büchern und Medienartikeln bietet sich ganz klar, die Bücherei an. Manchmal nervt es, wenn einige Sachen bereits entliehen sind, allerdings bieten viele Büchereien eine „Vormerken“-Liste gegen einen kleinen Obolus an. Damit spart man Geld und hat eine riesige Auswahl an Medienartikeln. Und man muss dort auch keine Bücher abstauben. Wie ich finde ein ganz großes Plus.


Ist es bei Dir eher die Technik? Nun, das Problem kenn ich eher weniger. Ich hab mir noch nie selbst ein Handy gekauft. Entweder ich bekam ein Neues geschenkt oder ich bekam die Ausrangierten. Und ich kenn auch nicht das Gefühl mich minderwertig zu fühlen, nur weil ich nichts besitze über das man wischen könnte. Naja, das Einzige das ich wischen könnte wäre die Küche… Aber auch dafür bieten sich Alternativen. Vieles kann man leihen. Gerade Dinge, die wir nicht täglich nutzen. Wer bohrt schon täglich ein Loch in die Wand mit seiner Super-Duper-Profi-Schlagbohrmaschine? Vieles kann man auch gebraucht kaufen. Das meiste kann man auch nutzen, bis es endgültig seinen Geist aufgibt. Hilfreich sind dabei auch Dokus zum Thema Obsoleszenz.

Gehst Du gern aus? Schön! Muss es immer das 3-D Kino sein oder das neuste Restaurant? Wann hast Du das letzte Mal ein DVD-Abend mit Deinen Freunden gemacht? Das muss ja nicht so öde sein, wie es sich vielleicht anhört. Wieso nicht ein Themenabend? Lieblings-Film-Abend. Trash-Abend. Die schlechtesten-Filme-aller-Zeiten-Abend? Steven-Seagal-Abend!? (Ich hätte ja mal Bock auf einen „Shark“-Abend…Ghost Shark, Sand Sharks, Sharknado, ...) Oder kennst Du vielleicht das süße kleine Kino ums Eck? Freie Platzwahl und original Klappsessel. Gemeinsame Kochabende, vielleicht auch unter ein Thema gestellt!?

Egal welche Vorlieben oder Laster Du besitzt, es gibt auch immer eine sparsame Variante. Und vielleicht ist es auch gar nicht so schlecht, mal etwas anderes zu probieren und seinen Horizont zu erweitern. Es geht dabei nicht um Askese, es geht vielmehr darum kreativ zu werden. „Was kann ich stattdessen tun?“ Und ja, das kann sehr viel Spaß machen. Besonders wenn am Ende des Monats noch etwas Geld übrig ist.


14. April 2014

Aus Alt Mach Neu!

Am Wochenende fand ich Zeit und Muse meine Kamera neu zu beledern. Das war bitter nötig! Das alte Leder bröckelte auseinander und klebte regelmäßig an den Händen oder den Bildern fest. Nicht schön! Dank der Anleitung von Sandra, gelang es mir aber ganz gut (und endlich konnte ich den Versuch mit der Fettcreme durchführen). Jetzt erstrahlt meine Kleine in ihrem neuen Kleid. Ist sie nicht süß!?

vorher:


nachher:
 

11. April 2014

Aufforderung zur Reise


Kind, Schwester, hold ist's zu träumen,
Wir zögen zu zwein ohne Säumen

Nach jenem herrlichen Land.
In Lieb uns verstehend,
In Liebe vergehend,

Dort wo die Welt dir verwandt.
Wo die feuchten Sonnen,
Von Schleiern umsponnen,

Erwecken so seltsame Glut,
So rätselhaft Sehnen
Wie dein Auge voll Tränen,

Drin verräterisch Leuchten ruht.
Dort, wo Frieden, Lust und Prangen,
Glanz und Wollust uns umfangen.
Viel blankes Gerät
Im Saale steht,

Die Jahre gaben ihm Schimmer.
Fremder Blumen Duft,
Weiche Ambraluft

Durchwehen wie Träume das Zimmer.
Die Wände so weich,
Die Spiegel so reich,

Des Orients leuchtend Gepränge
Fast scheint es dir,
Als vernähmest du hier

Der Seele Heimatklänge.
Dort wo Frieden, Lust und Prangen,
Glanz und Wollust uns umfangen.
Sieh auf dem Kanal
Im sonnigen Strahl

Die träumenden Schiffe gleiten.
Dein kleinstes Begehr,
Sie bringen es her

Von der Erde entlegensten Weiten.
Den Fluss und das Land
Umschlingt wie ein Band

Der Schimmer der sinkenden Sonne,
In goldlila Glut
Die Erde ruht,
Hinsterbend in glühender Wonne.
Dort wo Frieden, Lust und Prangen,
Glanz und Wollust uns umfangen.

(Charles Baudelaire)

9. April 2014

DIY: Kerze aus Wachsresten

Heute mal ein kleines Tutorial. Wer gerne zündelt und das nicht nur zur Weihnachtszeit, der kennt auch sicher die Problematik mit den Wachsresten. Je nach Kerzenqualität und -größe sind das mal mehr, mal weniger Restmengen und je nach Preis tut uns das mehr oder weniger leid. Die Reste habe ich über Wochen in einer Dose gesammelt und zeige euch heute, wie man darauß ganz fix eine neue Kerze gießt.



In meiner Sammeldosen sind nun viele verschiedene Wachsreste zusammen geworfen, von billigen Teelichtern, bis hin zu teureren Duftkerzen. Dabei habe ich jetzt keinen Wert auf die Farbe gelegt. Sollte euch die Farbe wichtig sein, dann solltet ihr nur gleichfarbige Kerzenreste oder helle verwenden und letztere mit Wachsmalstiften abtönen. Die Dose wird dann in einem Topf mit heißem Wasser erwärmt und das Wachs zum schmelzen gebracht.


Währenddessen wird das Behältnis, in meinem Fall eine Dose für Gemüseaufstrich, vorbereitet. Es gehen natürlich auch Tassen oder dickwändige Glasbehältnisse. Um ein Schaschlikspieß hab ich einen Docht gebunden. Den Docht kann man kaufen oder aus einer alten Kerze ziehen. Ich hab den Docht aus einem Vorrat von alten länglichen Kerzen die ich so gut wie nie benutze.


Danach wird das flüssige Wachs in die Dose gegossen. Achtet aber darauf, dass ihr noch einen Teil des Wachses übrig lasst, das braucht ihr später noch einmal.


Die Kerze muss nun abkühlen. Das Wachs zieht sich zusammen und bildet dann um den Docht eine kleine Vertiefung. Nach dem Trocknen könnt ihr dann den Rest des Wachses dazugießen, damit ihr dann eine ebenmäßige Kerze herausbekommt. (In meinem Fall hab ich etwas zu viel hineingegossen und dann einen Abdruck vom Spieß gemacht.)


Zu guter Letzt, hab ich die Dose noch mit Washi-Tape beklebt. (Ja, ich gehör auch zu denen...) Und Fertig!

Hinweis: Bitte lasst die Kerze nicht unbeaufsichtigt brennen und stellt zur Sicherheit einen Teller unter die Kerze bzw. nichts Brennbares.

Viel Spaß!

6. April 2014

Immerwieder Sonntags...

Heute mal ein wenig spannender Eintrag, da Sonntag ist und ich ein großer Fan von "Sonntags die Seele baumeln lassen" bin. Zwar wasch ich auch gern am Sonntag meine Wäsche und mach den Hausputz, aber generell bin ich an diesem Tag lieber zu Hause und beschäftige mich mit häuslichen Dingen. Schön "biedermeierlich" eben.

Und ganz wie es sich zu einem biederen Lebensstil gehört (HA! HA!), hab ich heut natürlich einen Kuchen gebacken. Naja. Browniekuchen. Vegan. Fertigbackmischung. Hm...




2. April 2014

Repro mit Pola



Angefixt von der lieben Sandra von Polaroid.Pluralismus. hab ich mich mal in der Reprographie mithilfe der Polaroid SX 70 versucht. In ihrem Beitrag erklärt sie die Reprographie mithilfe ihrer tollen Polaroidtechnik und ihren Wunschmotiven. Dabei kamen ganz tolle Ergebnisse raus. 

Da ich nicht die Hilfsmittel zur Hand habe und es natürlich auch gleich selbst ausprobieren wollte (Geduld ist eine Tugend..jaja), habe ich es eben mit meiner Polaroid ausprobiert. Und ich muss sagen, ich bin zufrieden. Bei mir diente ein Bild von E. J. Bellocq als Motiv. Ich bin ja ein großer Fan von historischen Photographien. Das Original ist aus dem Bildband "Storyville Portraits" und zeigt eine junge Frau in ihrem Zimmer die zum Prosit ein Glas ins Bild hält. Das Glas ist nicht zu erkennen und man könnte meinen sie hält einem jetzt den Stinkefinger entgegen. Bei diesem Bild beeindruckt mich ohnehin die flapsige Haltung, die Strumpfhosen (die hatten damals schon solche coolen Strümpfe!?) und das Interieur.


Das zweite Bild ist von Lillian Bassmann. Mein absolutes Lieblingsbild von ihr. Ohnehin sind Lillian Bassman und Paul Himmel meine Helden! Ich besitze leider noch kein Bildband von den Beiden und als ich letzten Jahr zur Ausstellung "Zwei Leben für die Fotografie." in Leipzig im GRASSI-Museum war, gab es auch leider kein Poster von diesem. Also musste jetzt das Internet herhalten. Und siehe da, auch das geht. Abfotografiert von meinem Laptop. Nagut...es reicht wirklich nur für eine schemenhafte Abbildung, aber irgendwie find ich es ganz interessant. Vielleicht teste ich diese Sachen weiter und gebe euch über meine Er- oder Misserfolge Bescheid. Bis dahin.