Seiten

1. Mai 2014

vegane Favoriten

Wie bereits angekündigt gibt es heute einen kleinen Beitrag zu meinen zwei Favoriten aus der Sparte veganes Kochen und veganes Backen. Momentan ja ein sehr heiß diskutiertes Thema in den Medien und über Sinn und Nutzen werde ich mich auch nicht weiter äußern. Soll ja jeder machen, wie er denkt.

Bevor es los geht, möchte ich noch kurz erwähnen (obwohl das denk ich mal völlig klar ist), das ich nichts für diese Lobpreisungen bekomme, die Bücher selbst gekauft und bezahlt habe und das meine persönliche Meinung ist.

Den Anfang macht ein Kochbuch von Jerome Eckmeier mit Vegan, Tut gut - schmeckt gut vom Verlag DK. Ich hab mich lange im Bücherladen durch diverse vegane Kochbücher gewühlt und manche sind ja auch wirklich interessant aufgemacht. Da lächeln einen glückliche Kühe und Schweine an oder seltsame Collagen und man versinkt in der Deutung dieser Bildbotschaften. Denn die find ich dann oft spannender als das Rezept. Wer braucht denn ein Buch mit Milliarden von Salatvariationen? Ob ich jetzt den Salat statt mit Feldsalat, mit Rucola oder Spinat aufpeppe ist doch echt egal, oder!? Aber ok, wenn die Salate appetitlich aussehen und schmecken, gut. Allerdings bin ich nicht so ein Freund von kuriosen Gerichten mit außergewöhnlichen Zutaten und noch verrückteren Kombinationen dessen. Mango-Grünkohl-Suppe mit Erdbeersoße und Kapern drauf. (Vielleicht sollte ich anfangen Kochbücher zu schreiben...oder mich auf Chefkoch anzumelden...hehe..) Wer will das? Nein, ich will klassische Küche. Und das hat man bei Vegan, Tut gut - schmeckt gut. Ich hätte es zum Beispiel nie für möglich gehalten, dass es eine vegane Matjes Hausfrauenart-Variante gibt. Oder ungarischen Gulasch. Jedesmal wenn ich durch das Buch blätter, denk ich "Ja, ja und ja!". Und das hab ich selten. Wer also gerade anfängt mit der veganen Ernährung und auch so ein wenig "Ersatz"-Gerichte sucht, ist mit diesem Buch goldrichtig bedient. Wobei Ersatz so abwertend klingt und auf keinen Fall hier gilt.


Mein zweiter Schatz ist das Buch von Stina Spiegelberg, Veganpassion - Lieblingsrezepte zum Backen vom Verlag NeunZehn. Im Gegensatz zu den Kochbüchern, gab es wirklich wenig vegane Backbücher die ich vorher "untersuchen" konnte. Ich hatte kurze Zeit davor ihren Blog entdeckt und daraufhin einfach auf gut Glück ihr Buch im Laden bestellt. Erst mal zum ansehen. Und als es dann da war und ich in aller Ruhe reinschnubberte, war ich begeistert (und bin es immernoch). Dieses große, schwere und 300-Seitendicke-Backbuch ist mit wirklich viel Liebe gemacht.  Es beginnt mit allerhand Basics. Welche Ersatzprodukte es gibt, das Mehl nicht gleich Mehl is (Mehl war für mich immer Mehl und die Zahlen auf den Verpackungen nur pro forma), wie man selbst Grundteige herstellt, viele Informationen zu Verzierungen und ach...alles...vollgepackt mit Informationen und trotzdem übersichtlich. Wunderschöne Bilder, zu jedem Rezept ein Bild (find ich persönlich immer wichtig) und Anleitungen. Wahnsinn. Und nebenbei natürlich auch - hätt ich ja fast vergessen - leckere Rezepte. Ich steh ja sehr auf den Käsekuchen und an eine Torte werde ich mich auch mal trauen. Vielleicht zum Schuleingang meiner Nichte.


Nadann schmecken lassen...jetzt hab ich nämlich Hunger...