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18. August 2015

Her mit der guten Laune!



Im Moment beschäftige ich mich mit den schönen Dingen des Lebens um negative Gefühle und Gedanken nicht mehr an mich heranzulassen.  Ich weiß nicht ob es an der Schwangerschaft liegt, aber zurzeit neige ich zu Extremen. Dinge können mich sehr schnell und sehr stark herunterziehen und führen dann zu Ängsten, speziell zur Zukunftsangst. 

Online-Zeitungen/Zeitungen/Nachrichten

Um eben präventiv etwas dagegen zu tun, meide ich zum Beispiel die Nachrichten. Wir alle kennen diese ganzen schauerlichen Meldungen, rund um die Welt. Und als ob das nicht genug wäre, gibt es neben den weltpolitischen Neuigkeiten, auch zahlreiche neue „wissenschaftliche Erkenntnisse“ die uns dann erklären wie falsch wir leben, wie ungesund eben dann doch das eine oder andere ist, dass Kinder uns nicht glücklich machen und man auch niiiiiie Karriere mit ihnen machen kann, dass wir sowieso alle krank werden und ohnehin bald die Welt unter geht etc. pp. Ehrlich gesagt bin ich es leid. Und daher verzichte ich nun auf all die Neuigkeiten. Wenn die Welt untergeht, werde ich es schon erfahren.

Klatsch und Tratsch

Eine blöde Angewohnheit ist auch das besuchen bestimmter Klatschseiten im Internet. Da wird gespottet, Neid gesät und beschimpft. Es werden einen die Halbgötter, die so viel reicher sind und besser aussehen und ohnehin ein besseres Leben führen unter die Nase gehalten, um im nächsten Zug wieder auseinandergenommen zu werden. Und wen interessiert es denn eigentlich, wer auf welcher Party war und wer gerade wen und mit wem betrogen hat? Das macht mich nicht glücklich und befriedigt lediglich Neugier oder Langeweile. Keine feine Eigenschaft.

Blogs und Youtube

Damit kann man sich ja den ganzen  Tag vertrödeln. Und auch da ist die Gefahr groß, sich klein und unbedeutend zu fühlen oder sich irgendwelchen Blödsinn anzusehen der einen dann nur mit einem tauben Gefühl zurücklässt. Ich lese daher nur die Blogs, die mich glücklich machen. Meistens geht es dabei um ganz alltägliche, aber eben positiv gestaltete Ereignisse. Nichts was mich belehrt, mir ein schlechtes Gefühl vermittelt und mich negativ beeinflusst. Besonders mag ich dabei zwei Bloggerinnen, die ich schon seit Jahren verfolge: Lune von Lune Travels Blog und Annalee von of Stardust and Tinsel.
Bei Youtube ist es eigentlich genauso.  Ich schaue mir im Moment gerne Vlogger an, die ich wirklich sympathisch finde. Ich brauche keine Dauerwerbesendungen, keine flachen Witze, keine Leute die mir sagen, wie toll sie und ihr Leben sind usw. Nichts Schrilles, nichts Lautes. Folgende Youtuber stehen daher auf der Liste: MoinYamina, MellisBlog, Ella TheBee und Justtina Justtina (bei Letztere liebe ich einfach ihren Kleidungsstil und sie ist dennoch recht sympathisch und nicht abgehoben).

Musik

Generell mochte ich es ja immer recht düster und rockig. Nur macht diese Musik einen, in den seltensten Fällen, wirklich „happy“. Mit modernem Pop kann ich nur bedingt etwas anfangen und sobald im Radio diese seltsamen deutschen Liebeslieder ertönen („Lieber mit Dir auf Wolke 4, als ganz allein“…wäääääh!?) ist es ganz vorbei. Daher höre ich im Moment viel Klassik, wie Vivaldi und Beethoven. An manchen Stellen rockt das auch wie Sau. Oder eben Oldies, am Liebsten Tim Buckley mit Song to the Siren.

Serien, Filme

Also bei den Serien bevorzuge ich generell auch diese, die etwas Positives und Leichtes ausstrahlen wie z.B. New Girl, aber ich finde auch Deadbeat recht lustig. Allerdings ertappe ich mich auch immer wieder dabei, aus Langerweile doch auch mal eine andere Serie einzuschalten, die mich vielleicht nicht ganz so positiv stimmt. Aber naja.
Im Gegensatz zu den Serien, bin ich bei den Filmen recht konsequent. Horror interessiert mich nicht mehr, Action nur bedingt (wenn die Story Unterhaltung verspricht) und Komödien eher auch selten, da mir der Humor meistens zu flach und vulgär ist. Ich L I E B E Filme über das Kochen und Essen, wie jetzt zuletzt „Kiss the Cook – So schmeckt das Leben“. Auch „Toast“ habe ich letztens gesehen, da geht es leider nicht primär um das Essen, sondern eher um ein kompliziertes Familiengefüge. Aber Helena Bonham Carter geht ja auch immer. Ansonsten gibt es ja auch immer mal wieder kleine Perlen und „Feel-Good-Filme“ wie Best Exotic Marigold Hotel, Can a song save your Life und I Origins.

So, das wäre für das Erste die Liste. Sehr Medienlastig auf jeden Fall. Da sieht man mal wieder, Medien sind Fluch und Segen zugleich und man muss lernen, sich das herauszupicken, was einen glücklich und zufrieden macht. Das ist nämlich manchmal nicht ganz so einfach. Beim nächsten Mal gehe ich näher darauf ein, was mich im Moment glücklich macht. Für alle diejenigen, die vielleicht ebenfalls etwas gegen Verstimmung unternehmen wollen :-) Achja, und lasst Euch nicht einreden, dass man dadurch oberflächlich, stumpf und ungebildet wird. Negativität macht einen nicht schlauer oder besser. Auch wenn pessimistische Menschen (moi) das gerne von sich behaupten. Aber was bringt es schon, über alles zu meckern und am Ende traurig auf der Couch zu sitzen?


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