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14. September 2015

Gedanken zur Arbeitswelt und deren Wandel



Ich habe mir gerade ein Youtube-Video einer Bloggerin angesehen, die hauptsächlich etwas zu Beauty und Lifestyle zu sagen hat. Diese verkündete in ihrem letzten Video, dass sie ihren Bürojob aufgegeben und sich nun selbstständig gemacht hätte. Klar, als Berufs-Youtuberin sozusagen. 

Die letzten 3 Jahre habe ich mich intensiver mit dem Thema „Arbeit“ auseinandergesetzt und auch einige Sachen dazu gelesen. Ein spannendes Thema, das mehr und mehr diskutiert wird. Es geht weniger um die Arbeit selbst und deren Wert. Es geht vielmehr um das wie, um die Umstände und Voraussetzungen. Das sind Entwicklungen die ich begrüße, aber denen ich auch skeptisch gegenüberstehe. Ich versuche mal meine Gedanken zu ordnen und vielleicht zu bebildern.

Die Generation 25-40 entwickelt zunehmend, ein anderes Bild vom Leben, als das noch unsere Eltern und Großeltern taten. Diese waren und sind noch sehr auf Sicherheit und Beständigkeit ausgerichtet. Generell keine üble Sache, aber unter den heutigen Umständen nicht machbar. Wer von meiner Generation kann schon auf seinen Lebenslauf schauen und keine Irr- und Umwege erkennen? Mit 16 Schulabgänger, Ausbildung und seitdem im Job? Mit 18 Abiturient, Studium und seitdem im Job? Wohl kaum und wenn doch, dann gehörst Du zu einer echten Ausnahme und damit auch zu einer bedrohten Art ;-) 

Der gängige Lebenslauf ist gepflastert von abgebrochenen Ausbildungen/Studien, Jobs um Ausbildung oder Studium zu finanzieren, befristeten Arbeitsverträgen und natürlich dem Klassiker der „Schule des Lebens“. Das gab es damals nicht bzw. nicht in dieser Form und ist jetzt Standard. Sicherheit? Am Arsch!

Die Leute, die wiederrum eine Arbeit haben und vielleicht nicht mal aufstocken müssen, sind auch unzufrieden. Zu Recht! Es gibt keinen Unterschied ob man jetzt im Altenpflegeheim sich die Füße platt läuft, weil man unterirdisch unterbesetzt ist oder den ganzen Tag im Büro sitzt und frustriert seine Arbeit für den Mammon verrichtet, der diese weder zu würdigen noch zu entlohnen weiß. Machen wir uns nichts vor, die Arbeitswelt läuft nicht ganz so rund. Und daher ist es auch nicht verwunderlich, dass jeder der die Gelegenheit sieht, sich zur Flucht bereit macht und selbstständig wird. Zu all dem Überfluss wird den Arbeitnehmern noch gedroht. Streichung vom Weihnachtsgeld die eine Sache, Outsourcing von ganzen Abteilungen eine Andere. Nun ist es fraglich, ob diese Arbeitgeber mit dieser Taktik irgendwann mal auf die Nase fallen oder nicht. Letzten Endes sind ja genug Leute verzweifelt genug die Arbeit von Zwei zu stemmen und mit einem Viertel des Gehaltes nach Hause zu trotten. Auch verständlich.

Aber nehmen wir an, jeder käme auf die Idee sich mit Youtube/Werbung selbstständig zu machen, als Designer zu arbeiten, Fotograf…ja Künstler…oder mit einem eigenen Café… Alles tolle Sachen und ich wäre sofort dabei, besäße ich den Mut, geschweige denn das Talent dazu. Aber kann eine Gesellschaft von diesen Nettigkeiten leben? Wird irgendein Wert geschaffen? Bringt uns das weiter? Ich will es nicht schlecht reden. Wie gesagt, traumhaft, aber nicht praktikabel. Wer operiert mein Bein nach einem Unfall und pflegt dieses? Der Designer? Wer stellt meine Nahrung her? Der Fotograf? Wer baut meinen Wohnraum? Der Künstler? Wer leert meinen Nachttopf? Der Youtuber? Unsere Gesellschaft braucht Arbeiter und Angestellte. Und es würde auch diesen faden Beigeschmack verlieren, wenn diese Arbeitskraft von der Wirtschaft und der Politik und dadurch auch irgendwann wieder von der Gesellschaft anerkannt werden würde. Und noch wichtiger, gerecht entlohnt und gerecht verteilt. Denn dann würde niemand abgespannt und abgeledert nach einer 12-Stunden-Schicht nach Hause auf die Couch fallen und missmutig in die Röhre schauen. 

Schließlich verkaufen wir unsere Lebenszeit und das unter Wert. Eine bittere Pille.

12. September 2015

Soll ich? Soll ich nicht? Ebook-Reader

Noch vor wenigen Jahren war ich ja der (die) Buchverfechter(in) schlechthin. Auf den Satz: "Kauf Dir doch einen Ebook-Reader.", meinte ich nur immer abfällig: "Der sieht aber scheisse in meinem Bücherregal aus!". Und damit war das Thema auch erledigt. Kritisch beäugte ich die modernen Menschen mit solch einem Teil im Bus. Kann das gut für die Augen sein? Strengt das nicht an? Ist das nicht zu dunkel/zu hell? Fühlt sich ein richtiges Buch nicht bequemer in den Händen an? Ein Buch braucht kein Strom...

Nachdem ich mich von einer ca. 300-Bücher auf eine ca. 30-Lieblings-Bücher-Sammlung minimiert habe und auf keinen Fall mehr zurück möchte, denke ich jetzt schon öfters darüber nach. Es gibt ja immer noch Bücher die ich gerne lesen möchte. Und auch viele, die ich mir nicht unbedingt kaufen würde, aber schon gern lesen. Allerdings ist mir das warten und reservieren und der begrenzte Zeitraum der Bibliotheken zu unflexibel.

Nun hab ich mich also vor einiger Zeit an die Recherche gemacht. Was gibt es denn auf dem Markt und was muss das neue Teil, denn so können? Schnell haben sich zwei Favoriten hervorgetan. Der Kindle von Amazon und der Tolino von Thalia, wobei ich zu dem Ersteren tendiere. Ok, soweit so gut. Preistechnisch ist man da gut von 100,00 - 180,00 € dabei. Je nachdem welche Ausführung und welchen Schnickschnack die Dinger noch haben sollen. Dann hat man das Gerät, aber noch kein Buch.

Also, nächster Punkt. Welche drei Bücher würde ich denn gerne demnächst lesen? Preisvergleich!

#Girlboss von Sophia Amoruso
Ebook: 11,99 €
Buch: 14,99 €
(Thalia und Amazon)

How To Be Parisian wherever you are von Anne Berest, Caroline De Maigret, Audrey Diwan, Sophie Mas, Carolin Müller
Kindle: 11,99
Buch: 14,99
(Thalia und Amazon)

Primates Of Park Avenue von Wednesday Martin (engl. Ausgabe)
Ebook: 12,99
Buch: 19,95
(Amazon)

Ebook: 27,55 €
Buch: 21,90 € (!?!!!!!)
(Thalia)

Ich dachte immer Ebooks wären total günstig, da ja die ganzen Herstellungs- und Vertriebskosten wegfallen. Oder sehe ich das falsch? Von einer wirklichen Einsparung kann jedensfalls nicht die Rede sein. Und im Hinblick auf den Anschaffungspreis eines Ebook-Readers ein ziemlicher Hammer. (Ja, da kommt der Dagobert-Duck-Geiz durch.) Der nächste Gedanke im kleinen kaufmännischen Hirn lautet dann "Wieviele Bücher müsste ich kaufen und lesen, damit sich der Anschaffungspreis und die weiteren Einsparungen rechnen!?". Hm. Dämpfer. Klar, man kann Ebooks auch auf dem Rechner lesen (wer macht das schon?) oder auf dem Handy (überlegenswert!).

Nächster Gedanke. Also gut. Angenommen ich habe einen Ebook-Reader. Ich habe meine drei Bücher. Ich habe ca. 13,00 € im Gegensatz zum normalen Bücherkauf eingespart. Mein Bücherregal ist nach wie vor leer. Ich muss nichts, außer den Reader mit mir rumtragen. (Wobei..Taschenbuch oder Reader...nimmt sich das so viel? Ich lese ja keine Tonnenschweren Romane..also..seltenst! Und im Notfall überlebt ein Taschenbuch eine Wasserflasche...oder den Lebensmitteleinkauf...) Ich lese meine Bücher. Bin fertig. Fand sie gut oder schlecht. Und dann? Löschen? Ich habe Geld dafür ausgegeben. Klar, beim Bücherkauf auch, aber da kann ich ein Buch wiederverkaufen. Ich müll entweder den Reader zu oder den Bücherschrank. Der Bücherschrank "garantiert" mir allerdings einen Wiederverkaufswert. Hmmm... Mich würde interessieren, wie das die Besitzer von Ebook-Readern handhaben. Welche Vorteile sehen sie? Löschen sie die Bücher? Sammeln? Ist das nur etwas für Viel-Leser? Fördert das den Medienkonsum? Ich würde ungern das Thema abhaken, aber bisher überwiegen für mich die Nachteile. Überzeugt mich vom Gegenteil! Ich will auch lesen :-D

Übrigens bin ich bei allen größeren Einkäufen so...tagelange Recherche und dann laaaanges darüber nachdenken. Fragt nicht, wie lange ich über meine Küchenmaschine meditiert habe. So, bringe ich meinen Mann zur Verzweifelung.

11. September 2015

Wochenglück 05.09.-11.09.2015

Die Woche über ist eigentlich kaum etwas Spannendes passiert. Und meine Highlights bestanden eigentlich aus einem Vorsorgetermin + Glukosetoleranztest, sowie kulinarischen Exzessen. Highlights/Foodporn sozusagen. Aber naja...Essen macht eben glücklich, ne!?


Was ja immer geht, ist Sushi bei mir. Allerdings die vegetarische oder gegrillte (Aal) Variante und eine schöne heiße Misosuppe. Neben meinen Aufräumarbeiten eine kleine Belohnung. Denn nach stundenlangem Papier sortieren, entsorgen, Schränke ausmisten, Wäsche waschen, Medienartikel für Ebay online stellen; habe ich nicht auch noch Lust zu kochen. Und darauß bestand eigentlich meine Woche. Wenn ich mal aufräume, dann richtig. Dann geh ich durch jede Schublade und alles wird sortiert und abgeheftet, durchgesehen...eine Menge Arbeit. Insgesamt habe ich bisher 6 blaue Müllsäcke aus meiner Wohnung gezerrt. Und dabei besitze ich garnicht so viel...im Vergleich zu Anderen. Erschreckend!


Ein kurzer Ausflug in die Stadt mit Zwischenstop im Café. Aaaaach..schön...einfach hinsetzen und aus dem Fenster schauen, Leute beobachten und ein wenig die Zeit genießen.


Die Woche hatte ich auch wieder einen Vorsorgetermin mit besagtem Glukosetoleranztest. Nachdem ich von Freunden und Familie schon einige Informationen darüber erhalten hatte, machte ich mir ein wenig Gedanken. "Hoffentlich ist Dir an dem Tag nicht übel und Du verträgst die Lösung", "Hoffentlich schmeckt es nicht so scheußlich, wie besagt.", "Hoffentlich sind die Testergebnisse eindeutig, so dass ich mir weitere Tests erspare." und "Hoffentlich fällt der Test negativ aus." Alles gut. Die Zuckerlösung im Tee (schwarzer Tee), war gar nicht so übel. Etwas überzuckerter Tee eben, aber es gibt Schlimmeres. Ansonsten waren meine Ergebnisse völlig zufriedenstellend und alles ist gut. Nach dem Test, hatte ich noch die Möglichkeit mir das Baby anzuschauen (was die Kasse aber nicht zahlt). Da das letzte Mal aber 5 Wochen her war (zur Feindiagnostik), wollte ich doch mal einen Blick auf meinen Zwerg erhaschen. Auch weil ich wissen wollte, ob er normal wächst, da ich bisher immernoch nicht bei meinem Startgewicht bin. (Ich bin bei 173 cm mit 64,4 kg in den Ring. Hab während der Übelkeit ca. 3,5-4 kg abgenommen und bin nun bei knapp 63,9kg dabei.) Alles in Ordnung und wieder kamen die drei berühmten Sätze (seit der 14. SSW!): "Eindeutig ein Junge!!!", "Sehr aktiv.", "Hände vor dem Gesicht!" (AAAAAAH!). Trotzdem gab es diesmal ein Bild vom Gesicht (endlich!) und ich bin mir sicher er hat Papa's Nase. :-)

4. September 2015

Meine Highlights der letzten Tage

Ich dachte, ich fange vielleicht auch mal eine Serie mit den Highlights der Woche oder letzten Tage an. Mir gefällt es immer, wenn Blogger von ihrem Alltag und den kleinen Freuden dessen, berichten.

Hier nun meine Höhepunkte:


Eine neue kulinarische Entdeckung für mich. Die japanische Misosuppe. Die Hauptzutaten sind Dashi, Miso, Tofu und Algen. Im Internet findet man allerdings noch zahlreiche Variationen. Vielleicht versuche ich mich demnächst mal an das Nachkochen.


Die letzten heißen Sommertage im Garten. Sonnenuntergänge. Abendstimmung. Blumen. Bald kommt der Herbst. Auch schön.


Den Liebsten besuchen und eine schöne Zeit mit ihm verbringen. Ein (zugegebener Maßen, trockenes) Stück Schokoladenteilchen verputzen und dabei an Créme Brulée denken. Darauf habe ich nämlich richtig Heißhunger. Findet man aber garnicht so leicht. Schade. Und dabei ein wenig in Katalogen blättern und die Ruhe genießen.

2. September 2015

Kosmetik minimalistisch(er)



Vorgeschichte:

Die ersten ernstzunehmenden Schminkversuche hatte ich mit 14 Jahren. Ich erinnere mich noch recht gut an diesen glorreichen Tag in der Schule. Es muss um 2000 gewesen, vielleicht auch noch 1999. Eines Morgens kam ich mit rotumrahmten Lippen in die Klasse.  Der Mund war mit dunkelroten Lipliner nachgezeichnet, aber natürlich nicht ausgemalt. Zu dieser Zeit war es ganz modern die Lippen schwarz bzw. dunkler zu umranden und dann noch einen Lipgloss als Topping dazuzugeben. Sah natürlich verboten aus. Weiß man natürlich immer erst hinterher.

Seit dieser Zeit sind doch etliche Jahre ins Land gegangen. Nun steuere ich auf die 30 zu. Dass ich das noch erleben würde, hätte ja auch keiner mehr für möglich gehalten. Am wenigsten ich selbst. Wenn ich nun also auf die Jahre zurückblicke und gerade in Bezug auf die kosmetischen Experimente, hab ich doch einiges ausprobiert. Die Haare waren rot, braun, schwarz, pink, orange, mit-beiden-Augen-zu-drücken blond (eher grün)… mit Chemie, Henna und im Notfall mit Wimperntusche gefärbt. Die Augenbrauen wurden wild gezupft und hätten mitunter eine Marlene Dietrich neidisch gemacht. Und im Gesicht landete auch so einiges an Produkten, was verschönern, verheilen, verjüngen und verbessern sollte. Ich experimentierte mit den üblichen Produkten aus der Drogerie, landete auch mal in einer Parfümerie und kam fast pleite wieder raus, Produkten aus der Apotheke (auch verdammt teuer) und Naturkosmetik. Alle versprachen viel, hielten aber nur wenig. Manchmal wundert es mich, dass mein Gesicht nachts nicht strahlt. Könnte man annehmen, nach dem ganzen Giftmüll. 

Periorale Dermatitis

Die letzten Jahre entwickelte ich daher auch eine POD (Periorale Dermatitis). Das ganze Ding nennt sich auch Stewardessen-Krankheit und beruht angeblich auf die Überpflegung der Haut. So richtig raus ist das allerdings noch nicht und man kann nun seitenweise Artikel im Internet dazu suchen und finden. Warum nun einer, der relativ wenig Produkte verwendet (Creme, Waschgel, Foundation, Puder) POD bekommt und ein Anderer nicht (Abschminkschaum, Gesichtswasser, Feuchtigkeitsampulle, Creme, Augencreme, Primer, Foundation, Puder, Bronzer, Rouge,…), weiß nun auch niemand. Genetik? Qualität der Produkte? Die Zeit? Was auch immer verantwortlich dafür ist, schön ist es nicht! Hat man dann erstmal herausgefunden, unter welcher Hautkrankheit man denn nun eigentlich leidet, geht schon etliche Zeit ins Land. Der Hautarzt schwingt ja, wie immer, seine Akne-Theorie-Keule und ist so hilfreich wie Herpes.

In meinen schlimmsten POD-Zeiten...und das war schon Hardcore Freunde, glich meine Haut einem Stück alten Papier. Sie war trocken, schuppig, juckte, glich einer Akne und riss. Ja. Sie riss, wenn ich mich waschen wollte oder zu breit grinste. Dann fing sie an zu bluten. Mimik war teilweise eine echte Herausforderung. Um aus diesem Zustand wieder herauszukommen half mir nur sehr viel Wasser trinken, eine Creme für überempfindliche Haut, Schwarzer-Tee-Gesichtsumschläge (oder als Gesichtswasser aufgetragen) und Geduld. Das Schminken sollte man auch lieber lassen, aber ich konnte es auch nicht. Obwohl ich geschminkt auch nicht besser aussah. Damit kurierte ich diese Hautkrankheit einigermaßen gut aus.

Heute

Wie gesagt, ich habe nun jahrelanges Rumprobieren und Ausprobieren mit der verschiedensten Kosmetika (dekorativ, pflegend, …) hinter mir. Ich möchte gar nicht wissen, welche Unsummen an Geld ich der Kosmetikindustrie gespendet und was ich meiner Haut so alles zugemutet habe. Nun bin ich an einem für mich gesunden Punkt angekommen.

Meine dekorative Kosmetik passt nun  in eine kleine Schminktasche und besteht aus 10 Teilen. Damit kann ich mich immer noch austoben und bunt anmalen. Ich kann variieren, muss aber nicht und nichts nimmt wertvollen Platz weg. Die Tasche ist auch schnell eingepackt, wenn ich doch mal spontan verreise oder woanders übernachte. Wenn ich da an einige Youtube-Beauty-Videos denke, bei denen Schubladenweise Makeup rumgammelt wird mir ganz anders. Das stresst mich dann regelrecht, weil ich daran denke, dass die Hälfte davon vermutlich schon schlecht ist, man keinen Überblick mehr über die einzelnen Dinge besitzt, sie vielleicht schon leicht verdreckt sind (wird wohl kaum jemand regelmäßig seine 500 Lipglosse abstauben und abwischen) und wieviel rausgeschmissenes Geld in diesen Schubladen und Schränken lagert. Und generell…dieser wertvolle Platz. Mittlerweile bin ich der Meinung man müsse auch mal Platz für Nichts haben.

Was die pflegende Kosmetik angeht, ich nenne das jetzt mal so, habe ich auch reduziert. Besonders „viel“ besaß ich an Reinigungsprodukten. Da hatte ich natürlich auch massig ausprobiert. Nun besteht meine Abschminkroutine aus einer Aleppo-Seife und der Oil Cleansing Method mit Bio-Mandelöl. Am Abend gibt es noch ein wenig Zinksalbe und morgens eine Creme von DM. Fertig. Es gibt keine Makeup-Rückstände, die Haut fühlt sich traumhaft an und hat sich auch sehr verbessert.

Zusammengefasst: 
- Aleppo-Seife
- Mandel-Öl
- 10 Schminsachen

(Zahnbürste und Co. versteht sich wohl…)

Wenn es für Euch funktioniert, dann bleibt dabei. Aber warum Dinge verkomplizieren, wenn es auch einfach geht?

(Anmerkung: Für alle diejenigen die unter akuter POD leiden, würde ich erst mal von meiner Reinigungsmethode absehen. Die könnte vermutlich zu „aggressiv“ sein. Lieber auf Make up verzichten und wenn doch, dann auf sanfte Reinigung setzen. Eine gute Creme für überempfindliche Haut [da auch mal mehr Geld dafür ausgeben] ohne Schnickschnack. Weniger ist mehr! Und viiiiel Wasser trinken! Das hilft Wunder :-) .)

Ach! Und bevor ich es vergesse, aus meiner ehemaligen Nagellack-Sammlung (siehe Bild), hat nur noch ein Nagellack überlebt. Befreiend!